Für Säuglinge

Während der ersten Tage in der Klinik oder zu Hause wird die junge Mutter umsorgt und beraten, danach beginnt das 'richtige' Familienleben mit dem Neugeborenen. In dieser Zeit stürzt einiges auf die Mutter ein. Der Haushalt muss trotz der Versorgung des Babys gemacht werden, außerdem kommen viele Fragen auf: Wie soll die Mutter auf das Babygeschrei reagieren? Was soll sie tun, wenn das Baby nicht trinkt? Der Alltag mit dem Säugling hat begonnen. Solange die Milch fließt, braucht die Mutter sich zumindest über die Ernährung des Säuglings keine Gedanken zu machen, aber was, wenn nicht? Und wie ist es einige Monate später? Irgendwann muss das Baby auch seinen ersten Brei bekommen...
Der Kinderarzt ist in diesen Fragen ein guter Berater, aber wie die Mutter für das Baby kochen soll, das fällt nicht so sehr in sein Fachgebiet.

Richtige Ernährung ist für den Säugling lebenswichtig!

Die Muttermilch entspricht genau den Bedürfnissen des Kindes und ist seiner körperlichen Entwicklung angepasst.
Doch manche Frauen haben Stillprobleme oder entscheiden sich bewusst gegen das Stillen und müssen den Säugling ganz oder teilweise mit der Flasche ernähren.
Nach dem 6. Monat reicht die Muttermilch als alleinige Nahrungsquelle nicht aus. Das Baby bekommt in zunehmendem Maße „Beikost“, bis es mit etwa einem Jahr beginnt, mit den „Großen“ zu essen.
In dieser Zeit (zwischen dem 6. und dem 12. Monat) unterscheidet sich die Ernährung des Säuglings erheblich von der des Erwachsenen. Fehler in der Zusammenstellung und Zubereitung der Kost können gerade in den ersten Lebensmonaten schlimme Folgen haben:
    
Falsche“ Ernährung

  • kann den kindlichen Organismus überfordern.
  • kann dem Säugling zu wenig Nährstoffe für seinen Aufbau liefern.
  • kann zu einer Wasseransammlung führen.
  • kann die Widerstandskraft des Babys vermindern.
  • kann die Darmschleimhaut des Kindes schädigen und den Grundstein für lebenslange Verdauungsbeschwerden legen.
  • kann Allergien auslösen.
  • kann eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung behindern.

Diese Fehler lassen sich vermeiden, wenn die Mutter über die Bedürfnisse des Säuglings Bescheid weiß. Sie sollte darüber informiert sein, wie die Ernährung ihres Kindes aussehen sollte und wie sie richtig zubereitet wird. Außerdem sollte die Mutter beurteilen können, ob ihr Kind sich altersentsprechend entwickelt, denn das ist letztlich das entscheidende Kriterium für eine gesunde Ernährung!